12.Montagsdemo,mit dabei das Fernsehteam von "Deutsche Welle(DW)"

"Freies Groß Glienicker Seeufer- Groß Glienicker See für Alle!"

12.Montagsdemo, 21.06.2010

19.00 Uhr, Am Seeblick 1

Heute mit dabei :  Das Fernsehteam von  " Deutsche Welle (DW) "     

 

 

Am Montag, dem 21.06.2010 laden wir zur 12. Montagsdemo von 19:00 bis 21:30 Uhr, beginnend Am Seeblick 1, ein. Die Sperren Am Seeblick 1-7 (Südufer) und an der Seepromenade 65, 39a, Dorfstraße 10c sowie der DDR-Zaun am Park 4a werden angelaufen.

Die öffentliche Grünfläche, d. h. der Uferweg, das Süd?- und Westufer gemäß dem B-Plan und dem  Landschaftsschutzgesetz, soll wieder von jedermann genutzt werden können.

Das Wohl der Allgemeinheit und der Landschaftsschutz gehen vor Eigennutz!

Seit Sommer 2009 ist das Südufer gesperrt. Seit vielen Jahren schiebt die Stadtführung und die Mehrheit des OBR  das Problem vor sich her. Der Oberbürgermeister, seine Beigeordneten und die beiden Ortsvorsteher (Linke/Forum) suchen nach Wegen, wie die Interessen der Uferanlieger erfüllt werden können. In ausgesuchten Kreisen wird mit wenigen Anliegern besprochen, wie ein Gestaltungsplan für das Ufer aussehen könnte. Es ist mehr als Zeit, dass die Öffentlichkeit endlich informiert wird. Potsdam muss anfangen zu handeln, das ist der Weg, den die Stadt gehen sollte!

Claudia Wittke, Rainer Brozio, Elfi Alkewitz, Andreas Menzel

v.i.S.d.P.: Andreas Menzel, An der Kirche 14, 14476 Groß Glienicke, Tel: 0171/9819671

PNN: Groß Glienicke: Zäune fallen Stadt gewinnt im Uferkonflikt vor Gericht (15.06.10)

Groß Glienicke - Juristischer Erfolg für die Stadt im Uferkonflikt am Groß Glienicker See: Das Potsdamer Verwaltungsgericht habe in vier Urteilen Zäune, die Anrainer parallel zum Uferweg errichtet hatten, für unrechtmäßig erklärt. Das sagte gestern Stadtsprecher Stefan Schulz. Begründet habe das Gericht seine Urteile vor allem mit den Vorschriften für das Landschaftsschutzgebiet und dem gültigen Bebauungsplan für das Ufer. Nach den Urteilen müssten die Zäune jetzt abgebaut werden, so Schulz.

Auf den betroffenen Teilstrecken des Uferwegs in Groß Glienicke laufen Spaziergänger bisher zwischen hohen Zäunen entlang: Auf der einen Seite grenzen sie die Gärten der Anrainer ab, auf der anderen deren Privatflächen am Wasser. Vom See ist in manchen Fällen wegen hoher Hecken am Zaun nichts zu sehen. Bauen die Anrainer nun nach den Gerichtsurteilen die Zäune nicht selbst ab oder fechten das Gerichtsurteil an, kann die Stadt den Zaunabriss verfügen. (...)
Sabine Schicketanz

Quelle: Potsdamer Neueste Nachrichten vom 15.6.2010, Artikel gekürzt

 

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Wir fordern die sofortige Durchführung des rechtskräftigen B-Plans Nr. 8

von Groß-Glienickeund den sofortigen Abriss der Zäune, wie er auch aktuell von Seiten des Verwaltungsgerichts entschieden wurde.Eine Änderung des B-Plans lehnen wir ab!Das Recht der Öffentlichkeit auf eine zaunlose Uferlandschaft, wie es die Abwägung zwischen öffentlichem und privatem Interesse im B-Plan Nr. 8 garantiert,darf nicht zugunsten weniger Seeanrainer in eine Uferlandschaft mit Zäunen geändert werden.Der Preis für unser "freies Ufer" wurde bereits durch die Anrainer eingelöst: er bestand in Zugeständnissen für eine erhöhte Bebauung der Grundstücke,die auch weidlich ausgenutzt wurde.Weitere Zugeständnisse sind ein einseitiger Nachteil für die Öffentlichkeit und deshalb abzulehnen!

                                                                                                                                                    ----

Ergebnis des Treffens der AG Uferpark vom 17.6.2010 um 19.00 Uhr in der Aula der Grundschule:

Der Landschaftsarchitekt Herr Bappert, der mit der Umsetzung des gültigen B-Plans Nr.8 in Groß-Glienicke beauftragt ist stellte die Sachlage wie folgt dar:

Der öffentliche Uferweg sei im B-Plan Nr. 8 genaustens festgeschrieben mit einer Breite von 5 Metern. Es gäbe keinen Änderungsspielraum !

Und das ist gut so, finden wir!

Die Bürgerinitiative "freies Ufer" Groß-Glienicker See,  BIGGSEE.de